Rostock. Ein Vorgeschmack auf Hooligandamm?

Angesichts der Bilder und Berichte die gerade aus Rostock über die Nachrichtenticker gehen, kann man sich schon die Frage stellen, ob das ein Vorgeschmack dessen ist, was uns nächstes Wochenende in Heiligendamm erwartet. Angesichts dieser Ausschreitung erscheint der Zaun auf einmal weit weniger unmöglich, als noch vor wenigen Tagen. Zumindest die Sicherheitsbehörden werden sich in ihrem Projekt bestätigt fühlen. Warum sollten die Proteste in Heiligendamm auch friedlicher sein als in Genua?

Ob das OVG Greifswald schon eine Ahnung hatte, als es eine Mahnwache innerhalb der Bannmeile um den Zaun an strenge Bedingungen knüpfte?

2 Kommentare

An Diskussionen teilnehmen.

Michael
3. Juni 2007 um 07:45

schon mal darüber nachgedacht, dass solche Ausschreitungen geanz bestimmten Interessen nutzen? Und dass diejenigen, denen solche Ausschreitungen nützen, vielleicht auch mal gerne nachhelfen…

Ich find’s einfach nur traurig.

AG
3. Juni 2007 um 08:10

Deeskalationsversuche sehen jedoch anders aus – aber so wird es wahrscheinlich etwas ruppiger. Im Ãœbrigen lassen sich so den 53-seitigen Empfehlungen [http://tinyurl.com/yt5k92] für die gut gelegte Sitzung des BR am 8.06. zum Thema Ãœberwachung (1Jahr statt 6 Monate / Sperren statt Löschen / Onlinedurchsuchungen / Érweiterung des Straftatenkataloges usw.) wohl ohne Widerworte folgen. Die Gegenäußerung der BReg wird dann, bei möglichen Ausschreitungen, auch etwas verhaltener ausfallen und vor der Sommerpause ist die StPO nicht mehr wiederzuerkennen.