Leipziger Rathaus: Puff für Politiker, Richter und Staatsanwälte

In Leipzig geht es hocher. So sollen mehrere tschechische Prostituierte im Rathaus Politikern, Richtern und Staatsanwälten ihre Dienste angeboten haben, bzw. die Dienste auch in Anspruch genommen worden sein. Das berichtet der Spiegel unter Berufung auf den sächsischen Verfassungsschutz. Darunter auch zwei Bundesweit bekannte Politiker. Mhm… mir fällt auf Anhieb erstmal ein Bundesminister und ein Sprichwort ein: Stille Wasser sind tief. ;-)

5 Kommentare

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Raucherblog
2. Juni 2007 um 18:46

Stille Wasser sind tief und dreckig!

Gerd
2. Juni 2007 um 20:43

Zu meiner Zeit wussten die Jurastudenten noch, dass Richter und Staatsanwälte nicht im Rathaus arbeiten …. Aber wer wird da so kleinlich sein.

Meister
3. Juni 2007 um 00:23

Das war zu meiner Zeit auch noch so. Wie sich aus der aufmerksamen Lektüre des verlinkten Artikels ergibt, sind in der Affaire um die Prostituierten im Leipziger Rathaus auch Staatsanwälte und Richter verstrickt, was übrigens möglich ist, ohne dass sie ihren Amtssitz im selben Gebäude haben.

Gerd
3. Juni 2007 um 03:03

Nein. Wie sich u.a. aus der aufmerksamen Lektüre des verlinkten Artikels ergibt, sind in Sachsen zwar in der Tat auch Staatsanwälte und Richter verdächtig, in ein „Netz aus korrupten Politikern, Justizbeamten und Unternehmern“ verstrickt zu sein. Mit irgendwelchen Prostituierten im Leipziger Rathaus hat sie aber noch niemand in Zusammenhang gebracht, und auch der Artikel tut das nicht.

Fadir
28. März 2010 um 15:02

diese Rathäuser sind immer mehr übergeschnappt