Aus der Traum: Berlusconi darf nicht mitspielen

In der vergangenen Woche wurde in Deutschland die Ankündigung des italienischen Medienunternehmens Mediaset bei ProSiebenSat1 einzusteigen mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Hatte man sich doch vorher gegen Springer erfolgreich gewährt und vor ein paar Jahren den „bösen“ Medienmogul Murdoc abgewehrt, wollte nun Berlusconi mit seinem Medienimperium den deutschen Markt „berreichern“.

Der Widerstand in den Reihen der Politiker war groß, sah man doch eine zu große Gefahr für eine Vermischung von Politik und Meinungsmacht. Die Gefahr sahen die meisten Politiker wahrscheinlich darin, dass BerlusconiTV gegen sie Meinung machen könnte. Die gestrige Mitteilung Mediaset sei von den weiteren Bietrunden ausgeschlossen worden, hat allerdings übergreifend für Erleichterung gesorgt. Außer vielleicht bei ProSiebenSat1, um die wird jetzt wieder mit kleineren Einsätzen gezockt.