ARD und ZDF halten bis 2008 an der Tour de France fest

Das geht aus einer Nachricht der ARD hervor. Doping soll dabei eine zentrale Rolle spielen.

Das Doping auch bei der Tour de France 2007 und 2008 eine zentrale Rolle spielen wird, steht außer Frage. Die Rolle von ARD und ZDF bei der Tour ist auch klar. Eine Sendung läuft wahrscheinlich dann so ab: Bericht über die Gefahr von/durch Doping – Frage an den Rennfahrer von (ex) T-Mobile, warum er denn so eine schwache Leistung gebracht hätte – ob denn ohne Doping gar nichts ginge – Blick auf die erfolgreichen (und gedopten) amerikanischen Kollegen – Verabschiedung des (ex) T-Mobile Rennfahrers mit den Worten „Viel Glück morgen, wir wollen endlich wieder einen deutschen als Erstes auf dem Col du Galibier sehen“ – Entsetzen von Poschi und Lierhaus, wenn sich nach dem Gewinn des (ex) T-Mobile Rennfahres auf dem Galibier herausstellt, er war gedopt.

So einfach hat man es, wenn man die Berichterstattung im öffentlichen Interesse macht, man dreht sein Fähnchen in den gerade passenden Wind, sei es als Aufklärer oder Forderer von nationalen Gewinnen.

4 Kommentare

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Der aktuelle Blogger
30. Mai 2007 um 18:47

Doping im Radsport…

Was soll eigentlich die ganze Aufregung ums Doping im Radsport? Schon in der Amateurklasse nimmt jeder Fahrer vor dem Rennen ein Asthmaspray, was übrigens auch viele Skispringer und andere Leistungssportler tun, und dass die Tour de France eigentl…

rheinländer
30. Mai 2007 um 21:09

„objektive berichterstattung … oder schlagzeilen um jeden preis?“ http://janullrich.de/index.php?id=17&dat_id=14958
lässt jan ullrich auf seiner homepage verlautbaren und folgenden artikel könnte man bald zehn jahr nach virenque mit geänderten beteiligten gleich noch einmal drucken:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1999/0707/medien/0013/index.html

Maurice Garin, 1903 erster Sieger der Tour, hatte zur Stärkung im Rennen immer Rotwein dabei.

Vielleicht sollten sich die Fans daran ein Beispiel nehmen und mit einer guten Flasche eine Radtour machen anstatt im Sommer vor der Flimmerkiste zu sitzen. Das umsorgende Gesundheitsministerium ließe sich sicherlich dazu eine Kampa einfallen … vielleicht merken die profis erst wenn sie keiner mehr beachtet worum es eigentlich im sport gehen sollte!

Alternative zu Rotwein könnten natürlich auch Mörchen sein http://youtube.com/watch?v=HCeih1Nb9r0

Axel
1. Juni 2007 um 10:25

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Zum Einen werden die (schon längst bestehenden!) Verträge der Öffentlich-Rechtlichen Sender nicht über 2008 hinaus verlängert (nach derzeitigem Stand), zum Anderen wird es auch keine ehemaligen Fahrer mehr als Co-Kommentatoren geben. Was die Berichterstattung über das Doping angeht: Das ist reine Spekulation.

rheinländer
30. Juni 2007 um 12:05

faz,sa.30.6.2007,nr.149,s.36,sport: „zeigt die tour – aber als komplett kriminelle handlung“ interview mit prof. w. franke. in dem rahmen könnte die ard dann vielleicht auch die gerichtsschows des free-tv’s kopieren und nach beckmann und kerner auch die free-tv-streifenpolizisten toto&harry zu den öffentlich-rechtlichen locken … im anschluss könnte dann fliege neu aufgelegt werden, der die gefallenen doping-stars ins beichtgespräch nimmt