Anwaltsdiscounter juraXX steht kurz vor dem Aus

Die Financial Times Deutschland berichtet in ihrer Ausgabe vom 31.05.2007, dass der Anwaltsdiscounter juraXX kurz vor der Insolvenz steht:

Ein Gutachten eines externen Beratungsunternehmens, das der FTD vorliegt, bezeichnete die Situation der Kanzleikette bereits Ende April als „lebensbedrohende Krise“. Das Unternehmen hat demzufolge für 29 Filialen seit zwei Monaten keine Miete mehr gezahlt. Die fälligen Verbindlichkeiten belaufen sich auf etwa 824.000 Euro. Zudem ist der Umsatz durch Kündigungen von Anwälten um mehr als 50 Prozent eingebrochen. Das Unternehmen sei von vornherein mit zu wenig Eigenkapital ausgestattet gewesen, kritisiert ein ehemaliger Juraxx-Aufsichtsrat. Die Dortmunder Zentrale, in der das Rechnungs- und Mahnwesen beheimatet ist, sei zu üppig dimensioniert.

Die FTD schreibt weiter, dass mit dubiosen Quersubventionen durch Darlehen von Junganwälten versucht wurde die Kostendeckung zu erreichen. Anscheinend ohne Erfolg.

2 Kommentare

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LAWgical
31. Mai 2007 um 10:59

JuraXX am Ende?…

Wie Andreas Kurz heute in der FTD berichtet, seien mehrere Insolvenzanträge gegen „juraXX“ (gemeint ist offenbar die „juraXX Eugen Boss Rechtsanwaltsgesellschaft mbH“) gestellt worden und es laufe ein Ermittlungsverfahren gegen Eugen Boss wegen sc…

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5. Juni 2007 um 11:40

[…] (und ich auch) berichten über die angeblichliche Insolvenz der Rechtsanwaltsdienstleistungskette […]