700 T-Punkte fallen der Umbenneneritis zum Opfer

Keine neue Woche ohne neue Namen. Das die Deutsche Telekom sich in den letzten Monaten immer als Retter erwiesen hat, wenn es darum ging die Lücke zu füllen in der womöglich keine Umbennung von Unternehmen, Produkten oder Marken fiel, hat sie mit T-Home und dem congstar-A grandios bewiesen.

Nun müssen die T-Punkte dran glauben. Schuld ist dabei Apple bzw. das iPhone. Zum Start des iPhone soll in den 700 Filialen wieder Mobilfunk im Mittelpunkt stehen. Dafür werden die Läden renoviert, das Personal umgeschult und natürlich der Name geändert. Der T-Punkt weicht dem grandiosen Namen:

Telekom-Shop

Könnte es einen besseren Namen geben?

3 Kommentare

An Diskussionen teilnehmen.

Axel
25. September 2007 um 01:16

Der oberste Teeverkäufer erwartet also ernsthaft einen Ansturm auf ein Telefon, das mit 400 € zusätzlich viel zu teuer ist, keine Umlauttasten hat und noch nicht mal UMTS kann, ergo nicht auf dem Stand der Technik ist.
Und dafür baut er sogar die Teepunkte um, sodass „Mobilfunkprodukte im Vordergrund stehen.“ Ähm … war das vorher anders?

Meister
25. September 2007 um 08:08

Es ist tatsächlich das heißbegehrteste Mobiltelefon, dass zur Zeit auf dem Markt ist. Die Telekom verspricht sich davon, tatsächlich einen deutlichen Anstieg seiner Mobilfunkkunden.

Das muss sie auch, schließlich ist Apple ja auch an den Vertragskosten beteiligt, so dass die Gewinnmarge für die Telekon geringer ist als bei einem normalen Mobilfunkvertrag. ;)

Axel
26. September 2007 um 05:38

In diesem Zusammenhang sei auf eine <a href=“http://www.heise.de/newsticker/meldung/96525″Meldung von Heise verwiesen, nach der Apple vor „irreparablen Schäden an manipulierten iPhones“ warnt. Nach Apple-Diktion sind „manipulierte“ iPhones freigeschaltete Telefone, die auch mit „nicht autorisierten“ Mobilfunkanbietern genutzt werden können. Offenbar möchte Apple, dass die Telefone überhaupt nicht freischaltbar sind. Ein weiteres Argument gegen das iPhone.