ARD und ZDF entdecken das Handy, US-Sender YouTube

Das Internet und daran anknüpfende digitale Formate werden bei den Rundfunkanbietern immer beliebter. Auch im Bereich Fernsehen. Die ARD und das ZDF überlegen derzeit, ob sie ihre Nachrichtensendungen und ausgewählte Magazine wie Frontal21 oder Wiso neben einem Abruf im Internet auch über das Handy empfangbar machen wollen.

Kaum kommen die öffentlich-rechtlichen in diesem Bereich endlich in Bewegung, wird auch schon laut aufgeschrien. Eine solche Verbreitung sei nicht mehr mit der Grundversorgung vereinbar und die Verwendung von Rundfunkgebühren daher zumindest unbillig. Nur ist die Frage der Grundversorgung nicht auf die „klassischen“ Übertragungsformen beschränkt. Im Gegenteil sollen nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts, die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Vorreiter bei neuen Übertragungstechniken sein, da sie ein geringeres Investitionsrisko trifft. Gerade bei der Ausbreitung der Verbreitung von Fernsehinhalten über Internet und andere digitale Wege dürften ARD und ZDF weit weniger Probleme haben als mit Kerners-Pfannen-Onlineshop oder Jean-Pütz-Heimwerkerstore.

Während aber hierzulande noch überlegt und diskutiert wird, überträgt in den USA künftig YouTube ältere Serien.