Domaingrabbing und Markenpiraterie: Welcome to the Zune

Kaum wird im IT- und Medienbereich ein neues Produkt vorgestellt, schwärmen die Domaingrabber und Markenpiraten aus. Was sie noch bekommen können, reißen sie sich unter die Nägel. So auch im Fall von Microsofts iPod-Konkurrent Zune. In der Schweiz scheint dies ein „Markenpirat auf Irrfahrt“ getan zu haben, berichtet das Markenblog. Das pikante: Er betreibt ein Dienstleistungs- und Computerunternehmen dessen Name auf den Rivalen Apple hinweist.

Die Chance, dass der schweizer Markeninhaber mit seiner Marke glücklich wird (sprich viel Geld bekommt), ist allerdings zu bezweifeln. Da die Schweiz Unterzeichnerin des Madrider Abkommens über die internationale Registrierung von Marken ist, können rechtzeitig angemeldete Marken in anderen Mitgliedsstaaten, einer Eintragung entgegen stehen. Microsoft hat die Marke „Zune“ bereits in den USA und Deutschland eintragen lassen. Daher ist anzunehmen, das viel Geld fließen wird: an Anwälte.